Wie die Systemanalyse der TRIZ-Methode Ihre Recherchestrategie verbessern kann

Einführung

Professionelle Patentrecherchen müssen systematisch[1] durchgeführt werden. Dazu stehen verschiedenste Werkzeuge zur Verfügung, die je nach Art der Recherche unterschiedlich Anwendung finden. Üblicherweise werden Patentklassen, Schlagworte, Anmeldenamen, Erfindernamen, Vorwärts- und Rückwärtszitierungen, bibliographische Informationen, numerische Angaben, Rechtsstandsinformationen, verschiedenste Operatoren, Trunkierungen, Suchfelder, Vektoren (KI gestützte Recherchen) und Weiteres zu diesen Werkzeugen gezählt.

 

Neben einer systematischen Vorgehensweise bei Patentrecherchen ist es wichtig strategisch, effektiv und effizient vorzugehen. [2][3] Die oben angeführten Werkzeuge bilden eine Grundlage für das Entwickeln professioneller Recherchestrategien und werden üblicherweise isoliert oder in Kombination eingesetzt. Entscheidend ist jedoch, dass die Wahl der Werkzeuge und deren Ausprägungen überlegt erfolgt bzw. definiert werden. Unter dem Wort Strategie wird ein genauer Plan für ein Verhalten verstanden, um ein Ziel zu erreichen. Das Ziel ist von der Rechercheart abhängig. Der Plan kann je nach Erfahrung und Intelligenz des Rechercheurs bzw. neuerdings des KI-Modells stark variieren.

 

In den folgenden Ausführungen wird daher näher untersucht, ob und wie die System- und Funktionsanalyse der TRIZ-Methode eine Recherchestrategie verbessern kann. Die Überlegungen richten sich primär an Patentrecherchen, sind jedoch auch auf andere Recherchearten, insbesondere Nichtpatentliteraturrecherchen, übertragbar.

 

Die Merkmalsübersicht im iterativen Rechercheprozess

Es folgt eine sehr vereinfachte Darstellung eines üblichen Rechercheprozesses, der als Grundlage für die weiteren Überlegungen dienen soll.

 

 

Abbildung 1: Rechercheprozess bei IPnovation GmbH

 

Ein typischer Rechercheprozess beginnt mit dem Studium des zu untersuchenden Themas sowie der Extraktion themenrelevanter Elemente und Merkmale – im Folgenden vereinfacht als Merkmale bezeichnet. Ziel dieser Phase ist es, ein erstes technisches Verständnis des Recherchethemas zu entwickeln und eine strukturierte Übersicht über dessen wesentliche Merkmale zu erstellen. Üblicherweise werden dabei folgende Aspekte extrahiert: der subjektive Stand-der-Technik, dessen Nachteile, die technische Aufgabe (Problemstellung), die Lösung in Form konkreter Elemente und Merkmale, die Vorteile der Lösung sowie zugrunde liegende Effekte. IPnovation GmbH führt bei diesem Prozessschritt für manche Recherchethemen zusätzlich eine System- und Funktionsanalyse durch, auf die später im Detail eingegangen wird.

 

Eine systematisch erstellte Merkmalsübersicht des Recherchethemas bildet die Grundlage für die Entwicklung gezielter Recherchestrategien[4] durch den geschulten Rechercheur. Sie ist insbesondere bei Erfindungsmeldungs-, Neuheits-, Stand-der-Technik-, Rechtsbeständigkeits- und FTO-Recherchen von zentraler Bedeutung. Wird diese Merkmalsübersicht ungenau, fehlerhaft oder unvollständig ausgearbeitet, ist es in der Regel nicht möglich, ein belastbares und aussagekräftiges Rechercheergebnis zu erzielen.

 

Aufgabe-Lösungs-Ansatz

Eine weitere Methode ist der Aufgaben-Lösungs-Ansatz[5], der dem Rechercheur sowohl bei der Analyse von Veröffentlichungen als auch beim Verständnis des zu recherchierenden Themas hilft. So ist beispielsweise eine Merkmalsanalyse notwendig, um die zu lösende technische Aufgabe präzise zu ermitteln. Dabei werden strukturelle und funktionelle Unterschiede zwischen dem Recherchethema und dem nächstliegenden Stand-der-Technik systematisch herausgearbeitet. Auf Grundlage dieser Unterscheidungsmerkmale wird die technische Wirkung bestimmt und daraus die technische Aufgabe abgeleitet. Bereits auf diesen Überlegungen sollten sich qualitativ hochwertige Recherchestrategien erarbeiten lassen.

 

Dem geschulten Rechercheur sind weitere Methoden bekannt, um strategisch, effektiv und effizient zu recherchieren. Im Folgenden wird jedoch auf das Kernthema dieses Beitrags näher eingegangen.

 

Grundlagen der TRIZ-Systemanalyse

Die TRIZ-Methode steht für die systematische Theorie des erfinderischen Problemlösens, wobei die Grundlagen von Genrich S. Altschuller und Rafael B. Shapiro auf Basis der Analyse von zahlreichen Patenten[6] geschaffen wurde. Gesucht wurde eine Möglichkeit, die systematische Erfindung und Produktentwicklung ermöglicht und schneller sowie effizienter zum Ziel führt. Die klassischen TRIZ-Methoden wurden über die Jahre weiterentwickelt, sodass ein umfangreicher Methodenkoffer vorliegt. Als bekannte Methoden können beispielsweise die Innovationsprinzipien und die Widerspruchstabelle genannt werden.

 

Ein wesentliches Element innerhalb des TRIZ-Methodenkoffers stellt die Systemanalyse dar. Ziel dieser Methode ist es, technische Systeme ganzheitlich zu erfassen – einschließlich ihrer Funktionen, Strukturen sowie möglicher Entwicklungspotenziale. Im Fokus steht dabei eine strategische Durchdringung des Gesamtsystems, um eine fundierte Grundlage für Problemlösung, Optimierung und Innovation zu schaffen.

 

Abgrenzung zwischen Systemanalyse und Funktionsanalyse

Innerhalb der TRIZ-Methodik nimmt die Systemanalyse eine zentrale Rolle bei der strukturierten Erfassung technischer Systeme ein. Ziel dieser Methode ist es, ein System zunächst in seiner Gesamtheit zu durchdringen. Dazu gehört die Betrachtung der Systemkomponenten, ihrer Anordnung, ihrer Einbettung in ein Obersystem sowie etwaiger Subsysteme. Im Vordergrund steht hierbei nicht nur die physikalische Struktur, sondern auch die Interaktion der Bestandteile auf einer übergeordneten, strategischen Ebene. Die Systemanalyse dient somit als methodischer Einstieg in die strukturierte Auseinandersetzung mit einem technischen System und liefert eine fundierte Grundlage für nachgelagerte Analysen.

 

Ein wesentlicher nächster Schritt besteht in der Durchführung der Funktionsanalyse. Diese baut auf den Erkenntnissen der Systemanalyse auf, erweitert die Betrachtung jedoch um den funktionalen Aspekt.[7] Ziel ist es, alle relevanten Wirkzusammenhänge zwischen den Systemkomponenten zu identifizieren – also zu ermitteln, welche Komponente auf welche andere Komponente wirkt und auf welche Weise dabei eine Veränderung herbeigeführt wird. Die Funktionsanalyse richtet den Blick explizit auf die Wirkungen innerhalb des Systems und differenziert dabei zwischen nützlichen, schädlichen, übermäßigen oder unzureichenden Funktionen.

 

Während die Systemanalyse primär der Strukturierung und Abgrenzung des zu analysierenden Systems dient, liefert die Funktionsanalyse die inhaltliche Tiefe auf Ebene der Wirkzusammenhänge. Beide Analyseformen sind eng miteinander verknüpft und bilden gemeinsam die Grundlage für eine systematische Weiterentwicklung technischer Systeme – sei es im Rahmen der Produktentwicklung, der Problemlösung oder – wie in diesem Beitrag gezeigt – zur Ableitung und Verbesserung von Recherchestrategien.

 

Die Funktionsanalyse als ein zentrales TRIZ-Werkzeug

Innerhalb der TRIZ-Systemanalyse nimmt die Funktionsanalyse daher eine zentrale Rolle ein. Ihr Fokus liegt auf der Ermittlung der Wirkzusammenhänge zwischen den Komponenten eines technischen Systems[8], wobei sowohl stoffliche Elemente als auch feldartige Einflüsse berücksichtigt werden. Funktionen werden dabei grundsätzlich als gerichtete Wirkungen (Aktion) einer Quelle (Subjekt) auf ein Ziel (Objekt) verstanden[9] – etwa in Form von „Lichtstrahl entfernt Material“ oder „Greiffinger hält Werkstück“.

Mit dieser Methode lassen sich nicht nur die primären, beabsichtigten Funktionen eines Systems erfassen, sondern nicht zufriedenstellende Funktionen als auch schädliche Nebenwirkungen[10], sowie bislang unbeachtete funktionale Zusammenhänge identifizieren. Dies ermöglicht ein vollständigeres Systemverständnis, das als Grundlage für die Ausarbeitung und Optimierungen einer gezielter Recherchestrategien dienen kann.

 

Begriffsabgrenzung innerhalb der System- und Funktionsanalyse

 

Systeme

Ein technisches System im Sinne der TRIZ-System- und Funktionsanalyse ist eine vom Menschen geschaffene Anordnung aus mindestens zwei interagierenden Komponenten, die gemeinsam eine nützliche Funktion erfüllen.[11] Ein solches System existiert niemals isoliert, sondern ist immer in ein sogenanntes Obersystem eingebettet, in dem es seine Hauptfunktion realisiert. Darüber hinaus kann ein System aus mehreren Untersystemen bestehen, die einzelne Teilfunktionen übernehmen. Die Definition von Systemgrenzen sowie die klare Unterscheidung zwischen Obersystem, System und Untersystem ist entscheidend für eine präzise Analyse beziehungsweise in unserem Fall für eine erfolgreiche Recherche und hängt davon ab, wer sich mit dem technischen System auseinandersetzt. In der folgenden Abbildung 2 soll die subjektive Definition je nach Betrachtungsstandpunkt dargestellt werden.

 

 Straße

 Fahrzeug

 Infotainmentsystem

 Steuerplatine

 aktive Komponenten
(z.B. Chip)

 Betrachter

System

Unter-
system

   

Bundesministerium

Ober-
system

System

Unter-
system

 

OEM (z.B. BMW)

 

Ober-
system

System

Unter-
system

OEM-Zulieferer für
Kfz-Infotainment (z.B. Denso)

   

Ober-
system

System

Unter-
system

Leiterplattenhersteller
(z.B. AT&S)

     

Ober-
system

System

Chiphersteller
(z.B. Infineon)

Abbildung 2: Differenzierung von Obersystem, System und Untersystem

 

Für den Rechercheur ist es wichtig zu verstehen, was das System in der durchzuführenden Recherche darstellt und welche Komponenten dieses System bilden.

 

Komponenten

Komponenten sind Bestandteile oder Elemente eines zu untersuchenden Systems. Im Sprachgebrauch von Patentrechercheuren werden Komponenten vorrangig Elemente genannt. [12] In der TRIZ-Methodik werden zwei Arten von Komponenten unterschieden: Stoffe und Felder. Stoffe bezeichnen materielle Objekte, während Felder physikalische Felder bzw. Wirkzusammenhänge zwischen zwei Stoffen darstellen. Eine vertiefende Betrachtung dieses Prinzips erfolgt im Zusammenhang mit dem TRIZ-Werkzeug „Stoff-Feld-Modell“. [13]

 

Parameter

Komponenten, beziehungsweise Elemente, werden von Parametern unterschieden. Parameter beschreiben zeitlich konstante oder veränderliche Eigenschaften einer Komponente, wie etwa Masse, Temperatur, Durchmesser oder Geschwindigkeit und werden im Sprachgebrauch der Rechercheure vielfach Merkmale genannt. Während Komponenten als funktionale Einheiten eines Systems agieren, dienen Parameter der quantitativen oder qualitativen Beschreibung ihres Zustands oder Verhaltens. Eine Vermischung beider Begriffe kann zu Missverständnissen in der Systemanalyse führen und sollte – insbesondere bei der Recherchevorbereitung – vermieden werden.

 

Funktionen

Eine Funktion ist – wie bereits beschrieben – eine Aktion einer Komponente (Subjekt) auf eine andere Komponente (Objekt). Entscheidend dabei ist, dass zumindest ein Parameter des Objekts durch diese Aktion verändert, erhalten oder eliminiert wird. Funktionen setzen sich aus einem Substantiv und einem Verb zusammen und werden zumindest in nützliche und schädliche Funktionen unterschieden, wobei diese Unterscheidung für die Verbesserung der Recherchestrategien weniger Relevanz haben dürfte. Neben der vereinfachten Darstellung im Schema Subjekt – Aktion – Objekt (SAO) bietet eine vertiefende Analyse der Funktionen eines Systems mit Hilfe einer Systemanalyse zusätzliche Erkenntnisse.

 

Eine Funktionsanalyse nach dem Prinzip SAO kann beispielsweise wie in Abbildung 3 gezeigt, dargestellt werden.

 

Subjekt

Aktion

Objekt

Kühlkissen

kühlt

Haut

Spannungsquelle

lädt

Kondensator

Kolben

komprimiert

Gas

Greifer

greift

Gegenstand

Tinte

färbt

Papier

Filter

reinigt

Abwasser

Abbildung 3: Beispiele zur Funktionsanalyse nach dem Prinzip SAO

 

Bereits durch diese Überlegung lassen sich wertvolle Erkenntnisse für hochwertige Recherchestrategien ableiten. Subjekt, Aktion und Objekt können jeweils für sich als „Konzept“ betrachtet werden, für das ein oder mehrere Deskriptoren[14], beispielsweise Patentklassen oder Begrifflichkeiten, eingesetzt werden können. Auch für Funktionen sollte, trotz der in der Literatur häufig betonten methodischen Schwierigkeit, eine möglichst klare Beschreibung mit Hilfe von Deskriptoren angestrebt werden.

 

Um ein tieferes Verständnis zu erlangen, kann eine Funktion zusätzlich in die folgenden angeführten Bestandteile gegliedert werden:

 

  • Funktionsträger (Sender-Komponente)
  • Funktionsobjekt (Empfänger-Komponente)
  • Parameter (Eigenschaft des Objekts, die betroffen ist)
  • Art der Veränderung (z. B. erhöhen, senken, konstant halten, eliminieren)

Im Hinblick auf die zuvor genannten Beispiele nach dem Prinzip SAO können somit weitere Konzepte entwickelt und daraus Möglichkeiten für hochwertige Recherchestrategien abgeleitet werden. In der folgenden Abbildung 4 werden die zuvor angeführten Beispiele weiter ausgeführt.

 

Funktionsträger

Aktion

Funktionsobjekt

Parameter

Art der Veränderung

Kühlkissen

kühlt

Haut

Temperatur

verringern

Spannungsquelle

lädt

Kondensator

Ladung

erhöhen

Kolben

komprimiert

Gas

Druck

erhöhen

Greifer

greift

Gegenstand

Position

halten

Tinte

färbt

Papier

Farbzustand

verändern

Filter

reinigt

Abwasser

Partikelgehalt

senken

Abbildung 4: Beispiele zur Erweiterung der SAO-Analyse um die Aspekte der Parameter und der Art der Veränderung

 

Bei dem Beispiel „Kühlkissen kühlt Haut“ wäre unter Umständen erst zu einem späteren Zeitpunkt das Konzept Temperatur und die Art der Parameteränderung, in diesem Fall verringern, vorgelegen. Durch die beschriebene methodische Vorgehensweise liegt diese Erkenntnis bereits zu Beginn der Recherche vor und unterstützt den Rechercheur schon in den frühen Phasen der Recherche mit wertvollen Erkenntnissen. Je früher derartige Erkenntnisse vorliegen, desto höher wird die Qualität der Recherche ausfallen.

 

Eine Funktion wird durch eine oder mehrere Wirkungen realisiert. Eine Wirkung beschreibt zum Beispiel den physikalischen, chemischen oder mechanischen Effekt, der bei der Funktionserfüllung auftritt – gewollt oder auch ungewollt. Um eine Funktion auf Korrektheit zu überprüfen, kann gedanklich der Funktionsträger weggelassen werden und geprüft werden, ob sich dadurch für das Funktionsobjekt etwas verändert. Würde eine Veränderung eintreten, ist die Funktion korrekt formuliert. Durch diese gedankliche Vorgehensweise können definierte Funktionen überprüft werden.

 

In einem technischen System können viele verschiedene Funktionen vorhanden sein. Für die Relevanzbetrachtung hinsichtlich einer vorzunehmenden Recherche ist eine Unterscheidung zwischen Hauptfunktionen und Nebenfunktionen wichtig. Es kann sinnvoll sein, sich auf ausgewählte Funktionen näher zu konzentrieren.

 

Erstellen einer Funktionsanalyse

Meitinger et al. schlagen bei einer Funktionsanalyse eines Patents vor, Hauptwörter in den Ansprüchen zu markieren und als Komponenten zu verwenden.[15] Verben dienen der Beschreibung von Funktionen, die zwischen den Komponenten stattfinden, um ein Funktionsmodell des Systems zu erstellen. Diese Vorgehensweise wird wie oben geschildert Subjekt-Aktion-Objekt-Analyse (SAO) genannt. [16]

 

Die Funktionsanalyse stellt ein zentrales Werkzeug innerhalb der TRIZ-Systemanalyse dar. Ihr Ziel ist es, ein funktionales Modell des technischen Systems zu erstellen, das die Wirkzusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten sichtbar macht. Die Funktionsanalyse hilft demnach bei der strukturierten Erfassung und dem Verständnis aller relevanten Wirkzusammenhänge innerhalb eines technischen Systems[17]. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Komponente auf welche andere wirkt und welche Veränderung dadurch hervorgerufen wird. Ziel ist es, nicht nur nützliche Funktionen, sondern auch schädliche oder bislang unbeachtete Wirkungen zu identifizieren und Hauptfunktionen von Nebenfunktionen zu unterscheiden[18], um vielfach dem Gedanken der „Idealen Maschine“ näher zu kommen.

 

Die Darstellung von Funktionen erfolgt üblicherweise in Form von gerichteten Beziehungen zwischen Funktionsträger (Sender-Komponente) und Funktionsobjekt (Empfänger-Komponente), wie diese bereits oben dargelegt wurde. Die Darstellung der Funktionen gemäß dem Erfüllungsgrad der Funktion kann dabei helfen das System besser zu verstehen. Typische Erfüllungsgrade sind beispielsweise nützlich, unzureichend, übermäßig, schädlich. Ob eine Funktion zum Beispiel schädlich oder nützlich ist, kann davon abgeleitet werden, ob der Parameter in die gewünschte oder in die ungewünschte Richtung verändert wird und in welchem Ausmaß die Änderung stattfindet.[19]

 

Zur Visualisierung bieten sich unterschiedliche Darstellungsformen an: von einfachen SAO-Strukturen (Subjekt – Aktion – Objekt), über Funktionsdiagramme mit Pfeildarstellungen bis hin zu tabellarischen Aufbereitungen.[20] Diese dienen dazu, ein vollständigeres Bild des Systemverhaltens zu erzeugen und sind die Grundlage für gezielte Optimierungen, Problemlösungen und die Entwicklung durchdachter Recherchestrategien.

 

Im Vergleich zur oben angeführten SAO-Tabelle hat sich, wenn auch zeitaufwändig, die Erstellung von Funktionsdiagrammen mit Pfeildarstellungen herausgestellt. Durch die graphische Darstellung wird ermöglicht zu Beginn und bei fortgeschrittener Recherche weitere strategische Anhaltspunkte zu erkennen. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass für die Funktionsanalyse verschiedene Modellierungszeitpunkte gewählt werden können. Für die Betrachtung ist jener Zeitpunkt des Systems auszuwählen, der für die Recherche am relevantesten erscheint. Alternativ können mehrere Modelle erstellt werden.

 

Um ein Funktionsdiagramm zu erstellen, werden die Komponenten eines Systems mit Symbolen eingetragen, wobei verschiedene Formen für die Symbole gebräuchlich sind. Es ist von Vorteil eine Unterscheidung in der Darstellung der Komponenten einzuführen, sodass zumindest Komponenten des Obersystems, des Systems und die Zielkomponente unterschieden werden können. Insbesondere letztere ist von zentraler Wichtigkeit, da jedes zu untersuchende System wegen ihr entwickelt wurde. Die Zielkomponente sollte im Zentrum der Betrachtung stehen, wenn es darum geht die Systemgrenzen zu definieren, die Funktionalität korrekt zu modellieren, Haupt- und Nebenfunktionen zu differenzieren, schädliche Nebenwirkungen zu identifizieren und die Kernmerkmal einer Erfindung bzw. eines Recherchethemas zu definieren. Eine übliche Darstellung ist in Abbildung 5 angeführt.

 

Abbildung 5: Darstellung der Komponenten des Obersystems, des Systems und der Zielkomponente

 

Beispiel einer System- und Funktionsanalyse

Im Folgenden wird anhand eines Beispiels eine mögliche Herangehensweise in Verbindung mit einer System- und Funktionsanalyse aufgezeigt. Dazu wird angenommen, dass der Inhalt der kurz erläuterten Erfindung recherchiert werden soll, die beispielsweise in Form einer Erfindungsmeldung vorliegen könnte.

 

Zusammenfassung der Erfindung:

Ein sensorisches Rückmeldesystem für eine Handprothese, das eine Vielzahl von Drucksensoren umfasst, die im Bereich der Fingerspitzen der Prothese angeordnet sind. Jeder dieser Sensoren ist so ausgelegt, dass er ein Ausgangssignal erzeugt, welches von einem mechanischen Reiz am jeweiligen Sensor abhängig ist.

Das Rückmeldesystem umfasst weiterhin eine Vielzahl von EMS-Stimulatoren (Elektrische Muskelstimulation), die so konzipiert sind, dass sie auf intakten Hautarealen des Anwenders – etwa am Unter- oder Oberarm – positioniert werden können.

Zudem umfasst das System eine Verarbeitungseinheit, die sowohl mit den Drucksensoren als auch mit den Stimulatoren funktional gekoppelt ist. Diese Verarbeitungseinheit ist so ausgelegt, dass sie die von den Sensoren erzeugten Signale empfängt und in Echtzeit entsprechende Stimulatoren ansteuert. Ziel ist es, basierend auf dem jeweiligen Sensorsignal gezielt Nervenkomponenten in den intakten Hautbereichen elektrisch zu stimulieren und somit eine taktile Rückmeldung an den Anwender zu vermitteln.

 

Die folgende Abbildung 6 veranschaulicht den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung.

 

Abbildung 6: Sensorisches Rückmeldesystem für eine Handprothese

 

Üblicherweise wird nach einem intensiven Studium der Unterlagen (Schritt „Study“ gemäß Abbildung 1) und einer möglichen Abstimmung mit den Erfindern mit der Erstellung einer Merkmalsübersicht des Recherchethemas (Schritt „Features“ gemäß Abbildung 1) begonnen. Eine erste, einfache Übersicht der zu recherchierenden Elemente und Merkmale könnte wie in Abbildung 7 gezeigt aussehen.

 

 

Elemente

Merkmale

 

 

M1

M2

M3

M4

M5

E1

Sensorisches Rückmelde-system

taktile Rück-meldung

       

E2

Handprothese

         

E3

Finger

Fingerspitzen (FS)

Druck-sensoren in den FS

     

E4

Drucksensoren

Mechanischer Reiz

       

E5

EMS-Stimulatoren

positioniert auf intakten Hautarealen

stimuliert
Nerven

     

E5

Hautareale

des Ober- oder Unterarms

umfasst Nerven

     

E7

Verarbeitungs-einheit

gekoppelt mit Druck-sensoren

gekoppelt mit Stimul-atoren

empfängt Signale der Sensoren

erzeugt Signale für die Stimu-latoren

Echtzeit

Abbildung 7: Merkmalsübersicht des sensorischen Rückmeldesystems für eine Handprothese

 

Weitere standardmäßige Fragen zur Problemstellung, der Lösung, den Vorteilen der Lösung, Varianten, dem Effekt und dem Zweck können wertvolle Erkenntnisse liefern. Die Erfahrung zeigt, dass diese Aspekte teilweise in den zur Verfügung gestellten Unterlagen, wie beispielsweise einer Erfindungsmeldung, enthalten sein können, dies jedoch nicht immer der Fall ist – selbst wenn in Formularen für Erfindungsmeldungen vorgesehene Überschriften und Anleitungen die Erfinder dazu anregen sollten.

 

Erstellen einer System- und Funktionsanalyse

Um ein System- und Funktionsdiagramm mit Pfeildarstellung zu erstellen, können die aktuell bekannten Komponenten, beispielsweise mit Hilfe einer dafür geeigneten Software, erfasst werden. Ein erster Anhaltspunkt ist die Extraktion von im Text vorhandenen Substantiven und die Identifikation der zugehörigen Funktionen.[21] Dabei ist es ratsam, bereits eine Unterscheidung zwischen Obersystem, System und Untersystem einzuführen. Üblich wäre auch eine detailliertere Unterscheidung der Funktionen, wie sie oben dargestellt wurde. Da dies jedoch für die aktuelle Betrachtung keinen wesentlichen Vorteil bringt, wird im Folgenden darauf verzichtet.

 

Nachdem die Komponenten eingetragen wurden, kann die Definition der gerichteten Beziehungen zwischen Funktionsträger (Sender-Komponente) und Funktionsobjekt (Empfänger-Komponente) erfolgen, und zwar durch Hinzufügen von Verbindungslinien, die beschriftet werden.

 

Das Ergebnis der ersten System- und Funktionsanalyse kann etwa wie in Abbildung 8 dargestellt werden.

 

Abbildung 8: System- und Funktionsanalyse des sensorischen Rückmeldesystems für eine Handprothese

 

Relevanz der System- und Funktionsanalyse für die Recherchestrategie

Ein Vorteil der System- und Funktionsanalyse besteht darin, dass das vorliegende System detailliert untersucht werden kann, um etwa fehlende Komponenten oder Funktionen zu identifizieren, die entweder in den Unterlagen nicht explizit genannt oder im Verständnis des Systems noch nicht berücksichtigt wurden. Im vorliegenden Fall wurden beispielsweise die Komponenten „Aktuator“ und „Gegenstand“ sowie deren zugehörige Funktionen aufgenommen, um das System vollständig zu erfassen.

Neben den bereits zum subjektiven Stand-der-Technik identifizierten Unterscheidungsmerkmalen wie „Drucksensor“ und „EMS-Stimulator“ können nun auch die Hauptfunktion und die Zielkomponente des Systems präzise bestimmt werden. Im Fall des sensorischen Rückmeldesystems wird die taktile Rückmeldung als Hauptfunktion definiert. Da das Funktionsobjekt einer Hauptfunktion die Zielkomponente darstellt, lässt sich der Nerv als Zielkomponente festlegen.

Ohne das Erstellen der System- und Funktionsanalyse wäre im ersten Schritt der Fokus möglicherweise auf dem Drucksensor selbst gelegen, der zwar für die Gesamtfunktion des Systems entscheidend ist, jedoch nicht die Hauptfunktion erfüllt und somit auch nicht die Zielkomponente darstellt.

Die Hauptfunktion nach dem SAO-Prinzip könnte demnach „EMS-Stimulator stimuliert Nerv“ lauten. Wird diese Funktion, wie oben beschrieben, hinsichtlich der Parameter (Abbildung 9) weiter untersucht, zeigt sich, dass zwischen dem EMS-Stimulator und dem Nerv ein elektrisches Feld bestehen muss, das in Echtzeit verändert wird.

 

 

Funktionsträger (Sender-Komponente)

EMS-Stimulator

Aktion

stimuliert

Funktionsobjekt (Empfänger-Komponente)

Nerv

Parameter (Eigenschaft des Objekts, die betroffen ist)

Elektrisches Feld

Art der Veränderung (z. B. erhöhen, senken, konstant halten, eliminieren)

senken/erhöhen (in Echtzeit)

Abbildung 9: Erweiterung der SAO-Analyse „EMS-Stimulator stimuliert Nerv“ um die Aspekte Parameter und Art der Veränderung

Diese Methodik kann nun auf weitere Funktionen und Komponenten angewandt werden. Bitte sehen Sie dazu Abbildung 10.

Subjekt

Aktion

Objekt

Parameter

Art der Veränderung

Finger

greift
hält

Gegenstand

Position

halten

Gegenstand

drückt

Drucksensor

Kraft

z.B. erhöhen

Drucksensor

inform-iert

Verarbeitungs-einheit

Signal

verändern

Verarbeitungs-einheit

aktiviert

EMS-Stimulator

Signal

z.B. aktivieren

EMS-Stimulator

stimul-iert

Nerv

elektrisches Feld

steuern

Nerv

inform-iert

Anwender

elektrischer Impuls

erzeugen

Anwender

steuert

Verarbeitungs-einheit

Signal

verändern

Abbildung 10: Erweiterung der SAO-Analyse um die Aspekte der Parameter und der Art der Veränderung

 

Die FTO-Recherche mit Hilfe der System- und Funktionsanalyse

Ein weiterer Vorteil der System- und Funktionsanalyse zeigt sich besonders bei Verletzungsrecherchen, auch als Freedom-to-Operate-Recherchen (FTO) bekannt.

Die Herausforderung bei FTO-Recherchen besteht unter anderem darin, Begriffe für die Suche nach einem bestimmten Konzept so zu definieren, dass verschiedene sprachliche und technische Varianten berücksichtigt werden. Dazu zählen vorwiegend Synonyme, Homonyme, Negationen, äquivalente Begriffe, Hyperonyme, Hyponyme, Aspekte der „Patentsprache“, Übersetzungen, Akronyme und auch Fehlübersetzungen. Diese Vielfalt erfordert eine präzise und systematische Herangehensweise, um keine relevanten Veröffentlichungen zu übersehen.

Besonders anspruchsvoll ist die Recherche nach dem Aspekt der Äquivalenz, der selbst erfahrene Rechercheure vor Herausforderungen stellen kann. Die Identifikation von technisch äquivalenten Lösungen ist nicht nur eine Frage der richtigen Begriffe, sondern auch eine Frage der richtigen Methode. Die System- und Funktionsanalyse bietet hierbei eine wertvolle Unterstützung. Sie erleichtert die Recherche nach technisch gleichwirkenden Lösungen, insbesondere wenn Funktionen, Parameter und die Art der Veränderung der Parameter betrachtet werden, ohne dabei die konkrete Komponente selbst zu berücksichtigen. Diese Herangehensweise wird in der TRIZ-Methodik als „Trimmen“ bezeichnet.

Ein Beispiel für einen Trimm-Prozess: Bei der SAO-Formulierung „EMS-Stimulator stimuliert Nerv“ kann die Komponente „EMS-Stimulator“ weggelassen werden, um nach anderen Komponenten zu suchen, die eine ähnliche technische Wirkung erzielen. Erste Überlegungen und Kurzrecherchen können hier über allgemein bekannte alternative Komponenten informieren. Anstelle gezielt nach alternativen Komponenten zu suchen, besteht die Möglichkeit, das Konzept der Stimulation sowie die Funktion „stimuliert Nerv“ und die zugehörigen Parameter zu recherchieren. In diesem Fall könnte die Recherche beispielsweise zu Veröffentlichungen führen, die ein haptisches Feedbacksystem beschreiben, das Vibrationserzeuger nutzt, um den Anwender auf ähnliche Weise zu informieren – ohne dass die gleiche physische Komponente wie der EMS-Stimulator verwendet wird.

Diese Methodik der System- und Funktionsanalyse ermöglicht es, die Recherche auf eine breitere Palette an technischen Lösungen auszudehnen, die die gleiche Funktionalität bieten, aber unterschiedliche technische Ansätze und Komponenten verwenden. So wird die Recherche effizienter und effektiver, da sie auch Lösungen umfasst, die auf den ersten Blick nicht sofort in das ursprüngliche Suchmuster passen. Die Konzepte der Technischen Gleichwirkung, Auffindbarkeit und Gleichwertigkeit sollten im Vorfeld mit dem zuständigen Patentanwalt abgesprochen werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Patentanwalt stellt sicher, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Definitionen dieser Konzepte klar und präzise sind.

System- und Funktionsanalyse für die Arbeit mit KI-Recherche-Programmen

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Hype rund um KI-Recherche-Programme. Mittlerweile hat sich das Plateau der Produktivität (nach dem Hype-Zyklus von Gartner) eingestellt, und die Möglichkeiten sowie Grenzen von KI-basierten Recherche-Tools können realistischer eingeordnet werden.

Insbesondere bei KI-Recherche-Programmen, die eine Eingabe des zu recherchierenden Themas in Form eines Merkmalbaums ermöglichen – ein Ansatz, der bei einem bekannten Anbieter als Graphen-Suche bezeichnet wird – kann die System- und Funktionsanalyse wertvolle Unterstützung bieten. Durch die gedankliche Abgrenzung des zu recherchierenden Systems von den Komponenten des Ober- und Untersystems sowie die detaillierte Erarbeitung aller relevanten Komponenten und Funktionen des zu recherchierenden Systems wird das „Verständnis“ des KI-Recherche-Programms für das zu recherchierende Thema erheblich verbessert. Durch die Erweiterung der Komponenten um die Funktionen in der oben beschriebenen SAO-Struktur lässt sich die Qualität der Treffer eines KI-Recherche-Programms erhöhen. Dies scheint nicht nur für die Recherche mit Hilfe von Merkmalen zu gelten, sondern auch für die KI-Recherche, die auf einer textuellen Beschreibung des Recherchethemas basiert.

Schlussfolgerungen

Die TRIZ-System- und Funktionsanalyse bietet in der Patentrecherche eine strukturierte und systematische Methode zur Analyse technischer Systeme. Durch die strukturierte Herangehensweise werden die wesentlichen Elemente, Merkmale und Funktionen eines technischen Systems systematisch erfasst und analysiert. Unterscheidungsmerkmale, Hauptfunktionen und Zielkomponenten können klar bestimmt werden. Ein wesentlicher Vorteil ist die Fähigkeit, systemrelevante Komponenten und funktionale Zusammenhänge zu erkennen. Besonders bei der Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) erleichtert sie das Auffinden äquivalenter Lösungen, indem sie die Berücksichtigung von Funktionen und Parametern unabhängig von spezifischen Komponenten ermöglicht. Auch in der Arbeit mit KI-Recherche-Programmen lässt sich durch die Anwendung der System- und Funktionsanalyse eine deutliche Verbesserung der Trefferqualität erzielen.

Die Anwendung der System- und Funktionsanalyse bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich. Sie kann zeitaufwändig und komplex sein, was ein hohes Maß an Expertise und Erfahrung erfordert. Insbesondere die detaillierte Modellierung von Funktionsdiagrammen sowie die präzise Definition von Systembeziehungen sind bei unvollständigen Informationen problematisch. Zudem kann die Methode zu einer Überspezifizierung führen, sodass weniger erfahrene Rechercheure unsicher werden, welche Details für die Recherche wichtig sind.

Die TRIZ-basierte System- und Funktionsanalyse ist insbesondere bei Booleschen-Recherchen ein innovatives methodisches Werkzeug zur Optimierung von Recherchestrategien. Zukünftig könnte die Kombination der TRIZ-basierten System- und Funktionsanalyse mit KI-Recherche-Programmen neue Maßstäbe in der Qualität und Geschwindigkeit von Patentrecherchen setzen.

Literaturverzeichnis:

[1] Offenburger, Oliver. Patent und Patentrecherche: Praxisbuch für KMU, Start-ups und Erfinder. Deutschland: Springer Fachmedien Wiesbaden. 2017, S. 112

[2] Felbinger, Michael. Die Rolle von Patentinformation im Innovationsprozess. Ein Wegweiser für Produkt- und Innovationsmanager. 2012, S. 40

[3] Wurzer, Alexander et al. Patentrecherche als Produktionsprozess: Elemente eines Qualitätsmanagements. Tagungsband PATIINFO. 2024, S. 174

[4] EPA, Richtlinien für die Prüfung im Europäischen Patentamt Teil B – Kapitel IV-4

[5] EPA, Richtlinien für die Prüfung im Europäischen Patentamt Teil G – Kapitel VII-5

[6] Meitinger, Thomas Heinz., Mayer, Oliver., Gasteiger, Philipp. Mit TRIZ zur Erfindung: Schnell und systematisch zur technischen Lösung. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg. 2023, S. 1

[7] Michael Patra. Funktionsanalyse. 2016. URL: https://www.michael-patra.de/triz/systemanalyse/zweck/, Abruf am 15.02.2025

[8] Meitinger, Thomas Heinz., Mayer, Oliver., Gasteiger, Philipp. Mit TRIZ zur Erfindung: Schnell und systematisch zur technischen Lösung. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg. 2023, S. 3

[9] Gadd, Karen. TRIZ für Ingenieure: Theorie und Praxis des erfinderischen Problemlösens. Deutschland: Wiley-VCH Verlag GmbH & Company KGaA. 2016, S. 392

[10] Gadd, Karen. TRIZ für Ingenieure: Theorie und Praxis des erfinderischen Problemlösens. Deutschland: Wiley-VCH Verlag GmbH & Company KGaA. 2016, S. 316

[11] Michael Patra. Funktionsanalyse. 2016. URL: https://www.michael-patra.de/triz/systemanalyse/systeme/, Abruf am 16.02.2025

[12] Wurzer, Alexander: Das Handbuch der Patentrecherche. Heidelberg. 2002, RT 1.2.2.

[13] Rapp, Alexander. Von der Idee zum Produkt für Dummies. Deutschland: Wiley. 2013.

[14] Wurzer, Alexander: Das Handbuch der Patentrecherche. Heidelberg. 2002. Tab. RT 1.1.2-1.

[15] Meitinger, Thomas Heinz., Mayer, Oliver., Gasteiger, Philipp. Mit TRIZ zur Erfindung: Schnell und systematisch zur technischen Lösung. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg. 2023, S. 35

[16] Burkhardt, Nicolas. Das große Handbuch Innovation: 555 Methoden und Instrumente für mehr Kreativität und Innovation im Unternehmen. Deutschland: Vahlen. 2018, S. 484

[17] Gadd, Karen. TRIZ for Engineers: Enabling Inventive Problem Solving. Deutschland: Wiley. 2011, S. 312

[18] ORLOFF, Michael A. Grundlagen der klassischen TRIZ. Springer-Verlag Berlin Heidelberg. 2005, S. 217

[19] Gadd, Karen. TRIZ for Engineers: Enabling Inventive Problem Solving. Deutschland: Wiley. 2011, S. 319

[20] MAKINO, Koichi; SAWAGUCHI, Manabu; MIYATA, Nina. Research on functional analysis useful for utilizing TRIZ. Procedia Engineering. 2015, 131. Jg., S. 1021-1030.

[21] Meitinger, Thomas Heinz., Mayer, Oliver., Gasteiger, Philipp. Mit TRIZ zur Erfindung: Schnell und systematisch zur technischen Lösung. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg. 2023, S. 31

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